Das Projekt „Kontinuierliche Ermittlung von Flexibilisierungspotenzialen“ zeigt bereits nach einem drittel der Laufzeit erfolge. Das gemeinsame Vorhaben mit fleXality, wird gfördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung Bremen und läuft von April 2025 bis September 2026. Das Ziel ist es industrielle Verbraucher kurzfristig flexibel steuerbar zu machen.
Im Mittelpunkt steht die Entwicklung einer integrierten Lösung zur Optimalsteuerung und Echtzeitbewertung industrieller Energieflexibilität. So sollen Lastprofile dynamisch an aktuelle Strompreise und Produktionsbedingungen angepasst werden. Besonders Kälteanlagen werden als flexible thermische Speicher genutzt, um Batterien zu ergänzen und die Netzstabilität zu fördern.
Die Plattform liefert die technische Basis für die Optimierungsalgorithmen, die Echtzeitbewertung und die adaptive Übersetzung von Daten in konkrete Steuerbefehle. So wird eine effiziente Nutzung von Flexibilitätsreserven in der Industrie möglich. Genau darin liegt die Rolle von TOPAS.
Nach rund einem Drittel der Projektlaufzeit zeigt das gemeinsame Projekt mit fleXality bereits große Fortschritte:
- Die Systemarchitektur ist aufgebaut, entwickelt und getestet.
- Optimalsteuerungsmodul und adaptive Übersetzungsfunktion sind fertiggestellt.
- Erste Simulationen bestätigen hohe Einsparpotenziale von bis zu 40 % durch Intraday-Optimierung.
In den nächsten Monaten steht die Umsetzung eines Pilotprojekts für den realen Einsatz auf der Agenda. Ziel ist es, die Flexibilitätssteuerung weiter auszubauen und industrielle Anwendungen skalierbar zu machen.
Mit diesem Projekt zeigt TOPAS, wie digitale Plattformen Energieeffizienz, Flexibilität und Netzstabilität miteinander verbinden können – ein Schritt hin zu einer nachhaltigeren Industrie.








